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Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer

Seit 1986 verleiht die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung jährlich den Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer an Nachwuchswissenschaftler, die in den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften eine Erstprofessur an einer deutschen Hochschule innehaben. Er gehört mit 1 Million Euro zu den am höchsten dotierten Preisen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Diese Auszeichnung soll die Preisträger während eines Zeitraums von fünf Jahren in die Lage versetzen, sich unabhängig von öffentlichen Geldern ein verbessertes Arbeitsumfeld zu schaffen und damit ihre Arbeit in Forschung und Lehre voranzutreiben.

 

2014: Prof. Dr. Benedikt Wirth

Benedikt Wirth studierte an der RWTH Aachen Ingenieurwissenschaften und an der University of Oxford Angewandte Mathematik. Er promovierte 2010 in Mathematik an der Universität Bonn. Seit 2011 arbeitete er als Courant Instructor an der New York University. 2013 wurde er zum W2-Professor an die Universität Münster berufen.

Er beschäftigt sich mit numerischer Optimierung und Variationsmethoden, die er auf Fragestellungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften anwendet. Unter anderem erforscht er, wie Formen von Gegenständen und von biologischen Organen mathematisch beschrieben und analysiert werden können.

 

Alexander von Humboldt-Professur

Die Alexander von Humboldt-Professur wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Internationalen Forschungsfonds für Deutschland finanziert und ermöglicht die Durchführung langfristiger zukunftsweisender Forschungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland. Das Preisgeld in Höhe von i.d.R. 3,5 Millionen Euro wird über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung gestellt.

 

2011: Prof. Dr. Michael Weiss

Michael Weiss studierte in Tübingen und Warwick, wo er 1982 promoviert wurde. Er forschte an verschiedenen europäischen und US-amerikanischen Universitäten und Forschungsinstituten. Seit 1999 arbeitete er an der University of Aberdeen, seit 2003 als Professor. Er ist Träger des "Fröhlich Prize", den die Londoner Mathematische Gesellschaft für außerordentlich innovative Forschungsarbeiten vergibt. 2012 wurde er auf eine Alexander-von-Humboldt-Professur an die Universität Münster berufen.
Er beschäftigt sich mit algebraischer Topologie und Differentialtopologie, speziell mit Chirurgie, algebraischer K-Theorie und algebraischer L-Theorie. Er ist berühmt dafür, dass er zusammen mit seinem dänischen Kollegen Ib Madsen die sogenannte Mumford-Vermutung bewiesen hat, ein mathematisches Problem, das zuvor 20 Jahre nicht gelöst worden war.

 

 

Leibniz-Preisträger

Die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preise, welche die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jedes Jahr an etwa zehn herausragende deutsche Wissenschaftler vergibt, werden bisweilen auch als die "deutschen Nobelpreise" bezeichnet. Denn keine andere wissenschaftliche Auszeichnung in der Bundesrepublik ist mit so hohen Geldsummen dotiert: die Preisträger können bis zu 2,5 Millionen Euro erhalten.

2010: Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Cuntz

Prof. Dr. Joachim Cuntz studierte Mathematik und Physik in Heidelberg und Paris. In Bielefeld wurde er 1975 promoviert. 1977 habilitierte er sich an der Technischen Universität Berlin.

Bevor er 1997 nach Münster kam, war er an den Universitäten Aix-Marseille und Heidelberg tätig. Er erhielt den Max-Planck-Forschungspreis (1993), die Medaille des Collège de France (1997), den Leibniz-Preis der deutschen Forschungsgemeinschaft (1999) und den ERC Advanced Investigators Grant (2010).

2009: Prof. Dr. Burkhard Wilking

Prof. Dr. Burkhard Wilking vom Mathematischen Institut der WWU Münster erhält am 30. März 2009 in Berlin den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2009.

 Er gilt als führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Differentialgeometrie. Mit seinen Arbeiten hat er insbesondere die so genannte Riemannsche Geometrie beeinflusst. Neben seiner bereits mehrfach ausgezeichneten Arbeit als Forscher hat er sich auch als akademischer Lehrer einen Namen gemacht. Die WWU verlieh ihm bereits 2006 den mit 30.000 Euro dotierten Forschungspreis.

1992: Prof. Dr. Christopher Deninger

Prof. Dr. Christopher Deninger studierte in Köln Mathematik und wurde dort 1982 promoviert. 1988 habilitierte er sich in Regensburg und nahm 1989 eine Professur in Münster an. Er erhielt 1992 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ist seit 2003 Mitglied der Gelehrtengesellschaft „Leopoldina“.

1992: Prof. Dr. Peter Schneider

Prof. Dr. Peter Schneider studierte in Erlangen und Karlsruhe Mathematik. 1980 wurde er in Regensburg promoviert; ebenfalls in Regensburg wurde er 2 Jahre später habilitiert. Nachfolgend war er an den Universitäten Regensburg, Heidelberg und Köln tätig, bevor er 1994 einen Ruf in Münster annahm. Für seine Arbeit auf dem Gebiet der arithmetisch-algebraischen Geometrie zur Lösung diophantischer Gleichungen erhielt er 1992 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1995 wurde ihm der Gay-Lussac-Humboldt-Preis verliehen.


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