Infos zu "Studies an die Schulen!" für Studenten
Start für die nächsten Arbeitsgruppen sollte das Wintersemester 10/11 sein. Als Projektzeitraum an der Schule bietet sich dann die Phase nach den Herbstferien (11.10. - 23.10.2010) an.
Zudem steht Ihnen der Initiator des Projekts, Felix Lucka, sicherlich weiterhin für Fragen zur Verfügung (felix dot lucka at uni-muenster dot de).
Worum gehts?
- Studierende bieten an einer teilnehmenden Schule (Region Münster) eine Arbeitsgemeinschaft für interessierte Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen an.
- Die Arbeitsgemeinschaft können Sie allein oder (besser) in einer Gruppe von zwei bis drei Studierenden betreuen.
- Ein Lehrer der Schule begleitet die Arbeitsgemeinschaft und unterstützt die Studierenden bei der Durchführung sowie der Planung.
- In der Regel findet die Arbeitsgemeinschaft für jeweils 2 Stunden pro Woche an einem Nachmittag statt. Der Projektzeitraum sollte zwischen 2 bis 4 Monaten liegen.
- Das Thema der Arbeitsgemeinschaft sollte ein Thema aus dem Bereich der Mathematik bzw. der Informatik sein, welches sich nicht im normalen Lehrplan findet. Idealerweise sollten einerseits Anknüpfungspunkte an universitären Inhalten vorliegen, andererseits sollte das Thema für Schülerinnen und Schüler didaktisch vermittelbar und interessant sein (Paradebeispiel: Knotentheorie).
- Es geht dabei weniger um konkreter Inhalte sondern vielmehr um das Vermitteln von akademischen Ideen und einem ersten Einblick in die Vielseitigkeit des Faches.
Ist das auch für mich interessant, wenn ich 1-Fach-Bachelor bin?
Ja, es ist
tatsächlich auch schon von
Diplomstudenten ohne Probleme durchgeführt worden.
Voraussetzung ist lediglich die Begeisterung für das eigene
Fach und der Wunsch sowie die
Fähigkeit, diese
auch Anderen zu vermitteln.
Diese Eigenschaften sind im Übrigen sehr
attraktiv für jeden potentiellen Arbeitgeber. Wir stellen auf
Wunsch daher
Zertifikate über die Durchführung einer
Arbeitsgemeinschaft aus.
Bei großem Interesse können wir das
Projekt auch
als Veranstaltung der „allgemeinen Studien“
anbieten.
Als 1-Fach-Bachelor kann man allerdings die
weiteren Fragen größtenteils überspringen.
Warum sollte ich das machen?
- Es bietet eine interessante Alternative zu den „normalen“ Schulpraktika: die Schüler sind motivierter, der betreuende Lehrer ebenfalls und einer Arbeitsgemeinschaft steckt mehr „Eigenes“.
- Es gibt viele mögliche Anküpfungspunkte an den eigenen Studienverlauf, z.B. kann das Projekt als Teil des Schulpraktikum angerechnet werden, das Thema kann inhaltlich an das fachwissenschaftliche Seminar anknüpfen und das Projekt könnte die Grundlage für eine Masterarbeit in der Didaktik bieten.
- Das Projekt kann mit den normalen Schulpraktika kombiniert werden (sollte idealerweise auch so geschehen) und bietet so die Möglichkeit an ein Schulpraktikum, an eine Schule in und um Münster zu gelangen.
- Alle, die es bisher gemacht haben, fanden es gut.
Wann sollte ich das machen?
Idealerweise in der
Masterphase. Zum einen ist
der fachwissenschaftliche Teil des Studiums dann weitestgehend
abgeschlossen
und im vorher besuchten fachwissenschaftlichen Seminar (6.Semester)
und/oder
der Bachelorarbeit bieten sich oft inhaltliche
Anknüpfungspunkte für eine AG.
Zum anderen ist der Stundenplan dann oft flexibler und es ist ohnehin
ein
langes
Kernpraktikum zu leisten.
Grundsätzlich spricht aber nichts gegen eine
Teilnahme zu einem anderen Zeitpunkt.
Start für die nächsten Arbeitsgruppen sollte das Wintersemester 10/11 sein, als Projektzeitraum in der Schule bietet sich dann die Phase nach den Herbstferien (11.10. - 23.10.2010) an.
Wie kann ich mich anmelden?
Dies erfolgt ganz formlos
per E-Mail (wiesmann
dot claus at uni-muenster dot
de) und idealerweise während des Sommersemesters.
Ich benötige dazu die
üblichen Angaben von Ihnen (Matrikelnummer, Studiengang,
Fachsemester,
Kontaktdaten).
Gruppen bitte zusammen anmelden!
Wie sieht jetzt der genaue Ablauf aus, insbesondere, wenn ich mir das als Schulpraktikum anrechnen lassen will?
- Zunächst melden Sie sich bei mir an (s.o.). Falls Sie schon einen Themenwunsch haben, sollten Sie mir dies mitteilen.
- Ich melde mich so schnell wie möglich bei Ihnen und versuche, eine Schule für Sie zu finden und Ihnen diese zu vermittelen. Gemeinsam überlegen wir dann ein Thema, hier gibt es verschiedene Anküpfungsmöglichkeiten (Fachseminar, Vorschlag des Lehrers, diverse Internetquellen und Printmedien).
- Für jede Praxisphase muss ein KP-Seminar besucht werden, dies kann aber auch begleitend zu der Durchführung geschehen, Praktika können sogar noch nachträglich anerkannt werden. Besorgen Sie sich also ein KP-Seminar spätestens für das WS10/11.
- Falls Sie schon ein KP-Seminar
haben, können wir das Praktikum ganz regulär beim ZfL
anmelden. Der Dozent des KP-Seminars bekommt vorher ein Infoschreiben
von uns, damit er auch weiß, was Sie machen wollen.
Falls Sie das KP-Seminar erst im WS10/11 machen und so das Praktikum noch nicht offiziell anmelden können, setzen wir das ZfL trotzdem schon in Kenntnis (s.u.) und lassen es nachträglich anerkennen. Dies sollte Sie nicht einschüchtern. - Dann endlich führen Sie die Arbeitsgemeinschaft hoffentlich erfolgreich und zufrieden durch. Wir würden uns danach über einen kurzen Erfahrungsbericht von Ihnen freuen.
Weiß das ZfL davon?
Ja, die
Durchführung ist mit dem ZfL
größtenteils abgesprochen.
Größtenteils, da generell gilt, dass
Schulpraktika auf einer individuellen Praktikumsvereinbarung zwischen
Studenten, Schule und KP-Seminardozenten beruhen. Das ZfL interessiert
also
nicht, wie genau Ihr Praktikum aussieht, solange bestimmte
Rahmenvereinbarungen eingehalten werden, z.B. wenn Sie über
diese Praxisphase
einen Praktikumsbericht schreiben wollen (was sich anbietet). Diese Rahmenvereinbarungen können
am besten bei den FAQ
des ZfL zu den Praxisphasen nachgelesen werden. Details
klären wir dann individuell gemeinsam mit dem ZfL.
Die Informationen auf dieser
Seite
können Sie hier als pdf erhalten. ![]()
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