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Prof. Dr. Hartwig Meißner 
Westfälische Wilhelms-Universität 
Einsteinstr. 62 
D-48149 Münster (Germany) 

Tel.: +49 (0251) 83 3 30 17
Fax: +49 (0251) 83 3 83 50
E-mail: meissne@uni-muenster.de 

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Aktuelles 

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AKTUELLES und unter NEWS

Letztes Update für die folgenden Seiten erfolgte im November 2007:

Vita

Forschung

Schwerpunkt "Mathematik Lernen und Verstehen": Wie lernt man Mathematik, wie kann man beim Mathematiklernen helfen, welche Hindernisse gibt es, welche Rolle können Computer-Lernprogramme übernehmen, welchen Einfluss haben Taschenrechner und Computer ? Was heißt Mathematik "verstehen" oder "verstanden haben", welche Mathematik für wen und warum, Mathematik in Alltag und Umwelt versus Mathematik im Elfenbeinturm, Kreativität und Mathematiklernen, Konsequenzen für Curricula und Lehrerausbildung, Konsequenzen für den praktischen Unterricht, Entwicklung und Erprobung von Unterrichtsvorschlägen, ... . Informationen zu konkreten Projekten findet man weiter unten beim Stichwort Projekte bzw. Arbeitsschwerpunkte. Veröffentlichungen siehe z. B.

Lehre

Schwerpunkt Sekundarstufe I und Primarstufe für die Lehrerausbildung in Mathematik und Didaktik der Mathematik einschließlich Schulpraktika und Betreuung empirischer Examensarbeiten. Spezielle Seminare und Projekte zur Verbindung von Theorie und Praxis. Ausführlicher siehe z. B. die Veröffentlichungen

Internationale Kontakte

Mitgliedschaften

Projekte bzw. Arbeitsschwerpunkte, Teil 1

          Die nachfolgenden Kurzfassungen in diesem ersten Teil wurden in der Zeit bis ca. 1995 zusammengestellt und danach immer nur geringfügig aktualisiert. Die einzelnen Themen sind jedoch nicht so isoliert zueinander zu sehen wie die Numerierung es vermuten läßt. Die hier angegebenen Veröffentlichungen in Deutsch werden ergänzt durch weitere Veröffentlichungen in Englisch, die man in der englischen Version der Homepage von Hartwig Meißner findet.
  1. Taschenrechner im Mathematikunterricht (TIM-Projekte). Zahlreiche empirische Untersuchungen mit dem Schwerpunkt in der Grundschule und der frühen Sekundarstufe I. Zusammenfassung der Ergebnisse in ca. 30 TIM-Reports. Veröffentlichung z. B. Meißner, H.: Projekt TIM 5/12 - Taschenrechner im Mathematikunterricht für 5- bis 12-Jährige. In: "Zentralblatt für Didaktik der Mathematik", Jg. 10, Heft 4/1978, S. 221-229, Klett Verlag Stuttgart
  2. Computer und Problemlösen, wie weit hilft algorithmisches Arbeiten? Veröffentlichung z. B. Kienel, E.: Datenverarbeitung und die algorithmische Methode im Mathematikunterricht. Dissertation Münster 1977
  3. Computer im Mathematikunterricht. Möglichkeiten und Grenzen, welche Mathematik für das nächste Jahrhundert? Veröffentlichung z. B. Meißner, H.: Computer im Mathematikunterricht aus internationaler Sicht. In: "Kleincomputer und Mathematikunterricht", S. 25-30, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Wiss. Beiträge 1989/23 (M54), Halle (Saale) 1989
  4. Lernprogramme Mathematik. Analyse und Bewertung von Software. ABM-gefördert (1992/93) und Drittmittel-gefördert (1995/96). Veröffentlichung z. B. Meißner, H.: Analyse und Bewertung von Computer-Lernprogrammen für die Grundschule - die Münsteraner Bewertungsmaske. In: Handbuch "Grundschule und Computer" (Hrsg. H. Mitzlaff), S. 311-321, Beltz Verlag Weinheim und Basel 1996. Wir haben unsere Ergebnisse auch auf einer separaten Internet-Seite dargestellt.
  5. Versuchen und Probieren. Welche Rolle spielen Versuchen und Probieren beim Lernen allgemein und speziell beim Mathematiklernen? Veröffentlichung z. B. Meißner, H.: Versuchen und Probieren - Beobachtungen zum mathematischen Lernprozeß. In: "Empirische Untersuchungen zum Lehren und Lernen von Mathematik", Schriftenreihe Didaktik der Mathematik, S. 175-182, Hölder-Pichler-Tempsky Wien 1985
  6. Prinzip der Einbahnstraße. Methodisches Konzept zur Benutzung von Taschenrechnern oder Computern als Werkzeug zum Aufstellen und Testen von Hypothesen beim Problemlösen. Veröffentlichung z. B. Meißner, H.: (a) Das operative Prinzip als Einbahnstraße und (b) Lernsequenz zum Aufgabenlösen nach dem Prinzip der Einbahnstraße. In: "Beiträge zum Mathematikunterricht 1979", S. 271-274 und S. 400, Schroedel Verlag Hannover 1979
  7. Was heißt "Verstehen"? Wir unterscheiden in Anlehnung an Skemp "instrumental understanding", "relational understanding" und "communicable understanding". Veröffentlichung z. B. Meißner, H./Lange, B.: Zum Lernprozeß im Bereich Arithmetik. In: "Zentralblatt für Didaktik der Mathematik", Jg. 15, Heft 2/1983, S. 92-101, Klett Verlag Stuttgart
  8. Zahlbegriffsentwicklung. Kindergartenuntersuchungen, Analysen, Einfluß des Taschenrechners. Veröffentlichung z. B. Lange, B.: Zahlbegriff und Zahlgefühl. Lit-Verlag, Münster 1984 (Dissertation)
  9. Wir bauen ein Dorf. Kompaktkurs Geometrie für die Grundschule. Veröffentlichung z. B. Meißner, H./Müller-Philipp, S.: Wir bauen ein Dorf. In: Grundschulunterricht 6/1997, S. 40-44, Pädagogischer Zeitschriftenverlag Berlin
  10. Mathematik in Deiner Umgebung. Vorschläge für den Unterricht. Veröffentlichung z. B. Meißner, H.: Ein Jumbo auf dem Schulhof. In: "Mathematische Unterrichtspraxis", Nr. 3/1992, S. 19-26, Verlag Ludwig Auer Donauwörth
  11. Bruchrechnung international. Welche Unterrichtskonzepte zeigen welche Erfolge. Veröffentlichung z. B. Schrage, K. P.: Bruchrechnung international - Eine Bestandsaufnahme in vier Ländern. Dissertation Münster 1988
  12. Prozentrechnung. Analyse von Unterricht und Entwicklung einer Unterrichtseinheit mit dem Taschenrechner unter Berücksichtigung des Prinzips der Einbahnstraße. Veröffentlichung z. B. Meißner, H.: Eine Analyse zur Prozentrechnung. In: "Journal für Mathematik-Didaktik", Jg. 3, Heft 2/1982, S. 121-144, Verlag Ferdinand Schöningh Paderborn
  13. Prae-Algebra. Kognitive Prozesse beim Lehren und Lernen von Algebra. Beispiele zur Überbrückung der Kluft zwischen instrumental und relational understanding. Veröffentlichung z. B. Sauer, M.: "Algebra können" - was heißt das. In: Beiträge zum Mathematikunterricht 1997. Verlag Franzbecker, Hildesheim 1997
  14. Funktionsbegriff mit dem Computer. Ohne Wertetabellen vom Graph zum Term und umgekehrt. Veröffentlichung z. B. Müller-Philipp, S.: Der Funktionsbegriff im Mathematikunterricht. Waxmann Münster/New York 1994 (Dissertation)
  15. Forschen und Lehren als Einheit. Lehramtsstudenten als Mini-Forscher unterstützen empirische Forschungsprojekte. Veröffentlichung z. B. Meißner, H.: Erfahrungsbeispiele für die Verflechtung von theoretischer mit schulpraktischer Ausbildung. In: "Mathematikdidaktik als Lehrdisziplin", S. 47-52. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Wiss. Beiträge 1991/20 (M63), Halle (Saale) 1991
  16. Videos in der Lehrerausbildung. Aufnahme von Unterricht, Video-Interviews und Produktion von Video-Sequenzen zu vorgegebenen Themen. Veröffentlichung z. B. Meißner, H.: Mit Video besser lernen? In: "Beiträge zum Mathematikunterricht 1996", S. 285-288, Franzbecker Hildesheim 1996
  17. Kreativität und Mathematikunterricht. Mathematik ist mehr als ein "Handwerk", in dem man mechanisches Arbeiten und  Reproduzieren von Fertigkeiten lernt und übt. Wir interessieren uns für "kreative" Alternativen. Veröffentlichung z.B. Meissner, H., Grassmann, M., and Mueller-Phillip, S. (Eds.): Proceedings of the International Conference "Creativity and Mathematics Education". Wir weisen auch hin auf unsere separate Internet-Seite zum Thema "creativity and the education of gifted students in mathematics education", wo die derzeit aktuellen Enwicklungen zusammengefaßt sind.

Projekte bzw. Arbeitsschwerpunkte, Teil 2

          Die vorausgegangenen 17 Kurzfassungen im 1. Teil entstanden im wesentlichen in der Zeit bis ca. 1995, sie wurden danach immer nur geringfügig aktualisiert. Teil 2, eine Überarbeitung in 2007, setzt dieses Schema nicht fort. Hier ist wesentlich knapper gegliedert, um die einzelnen Themen offener zu halten und je nach Interessenschwerpunkt die Zusammenhänge zwischen Teil 1 und Teil 2 individueller herstellen zu können.
          Als weitere Veränderung ergibt sich eine Schwerpunktverlagerung in der Sprache. Veröffentlichungen in deutscher Sprache werden auf internationaler Ebene leider immer weniger zur Kenntnis genommen. So entsteht zunehmend der Zwang, dass Veröffentlichungen, aber auch Projektberichte oder WEB-Seiten, in Englisch erstellt werden sollten. Teil 2 ist deshalb relativ knapp gehalten und es wird im Prinzip bei Verweisen nicht mehr darauf geachtet, ob die Fundstellen in Englisch oder Deutsch geschrieben sind. Dies ermöglicht es auch, auf ein einheitliches Gesamtverzeichnis der Veröffentlichungen zurückgreifen zu können, gegliedert in die drei Teile Schriften 1 (bis 1992), Schriften 2 (1992 - 2003) und Schriften 3 (ab 2002). Mit folgenden Themenbereichen haben wir uns in den vergangenen Jahren besonders beschäftigt:
  1. Mathematische Vorstellungen. Die Entwicklung von Raumvorstellung, von Zahlvorstellungen und von Vorstellungen für viele andere mathematische Konzepte ist ein wesentliches Ziel im Mathematikunterricht. Doch was passiert dabei im Kopf des Lerners? Was geschieht bewusst, was unbewusst? Wodurch werden mathematische Vorstellungen aufgebaut oder abgeändert? Leider kann man Vorstellungen selbst nicht sehen oder beobachten. Was wir sehen oder hören und dann auch beurteilen, das sind "Darstellungen" von Vorstellungen. Eine korrekte Darstellung ist aber noch kein Beweis dafür, dass dahinter eine brauchbare Vorstellung steht. Für Details und diverse Beispiele (Grundrechenarten, Zahlbegriff, Funktionsbegriff, Prozentbegriff, Entwicklung von Raumvorstellungsvermögen, Umgang mit Taschenrechner und Computer, ...) verweisen wir auf die entsprechenden Veröffentlichungen.
  2. Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung. Ein wesentliches Anliegen war und ist für uns die Verbindung von theoretischem Wissen mit schulpraktischen Erfahrungen. Lehrer und Lehramtsstudierende werden dazu möglichst vielseitig eingebunden in praxisnahe Forschungsprojekte. Für Details und Beispiele (Projekte JUMBO, DORF, TIM, Prozentrechnung, ...) verweisen wir auf die entsprechenden Veröffentlichungen.
  3. Kreativität. In Kindergarten und Grundschule finden wir zahlreiche kreative Ideen. Warum verschwindet diese Kreativität im Mathematikunterricht allmählich? Und warum fordern wir mehr Kreativität im Mathematikunterricht? Seit unserer Tagung in Münster in 1999 rückt das Thema Kreativität stärker in das Interesse der Mathematikdidaktik. Einen ersten Einstieg in das Thema gibt die WEB-Seite Creativity
  4. Taschenrechner und Computer. Das erste Schulbuch in Deutschland zu diesem Thema war schon veraltet, als es auf den Markt kam (Meißner, H.: Datenverarbeitung und Informatik, Ehrenwirth Verlag KG München 1971). Und seit jener Zeit schreiten die technischen Entwicklungen so schnell voran, dass der Mathematikunterricht ständig hinterher hinkt. In unseren Arbeiten haben wir uns vorrangig mit mentalen Prozessen beim Versuchen und Probieren beschäftigt (Prinzip der Einbahnstraße). Zahlreiche Studenten haben an unseren TIM-Projekten mitgearbeitet. Auch haben wir eine WEB-Seite zusammengestellt, auf der wir über internationale Untersuchungen zum Taschenrechnereinsatz berichten. Für mehr Details und diverse Beispiele verweisen wir auf die entsprechenden Veröffentlichungen.
  5. Arithmetikunterricht Grundschule. Die Benutzung von Taschenrechnern und Computern im weiterführenden Mathematikunterricht ist problemlos gestattet. Im Mathematikunterricht der Grundschule dagegen ist die Benutzung des Taschenrechners weitgehend verboten. Statt dessen verschwenden wir auch heute noch sehr viel Zeit zur Einführung und Einübung von schriftlichen Rechenverfahren, die kein Schüler nach seiner Schulzeit noch nutzen wird. Wir haben ein Internet-Forum eingerichtet, wo dieser Anachronismus zur Diskussion gestellt wird.

Literaturangaben

          Ein Gesamtverzeichnis der Veröffentlichungen, gegliedert in die drei Teile Schriften 1 (bis 1992), Schriften 2 (1992 - 2003) und Schriften 3 (ab 2002), kann durch Anklicken aufgerufen werden. Informationen zur Universitätsstadt Münster
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