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Überblick über die Geschichte der mathematischen Logik und des Instituts



Georg Cantor (1845-1918) und Kurt Gödel (1906-1978) sind die Wegbereiter der mathematischen Logik. Cantor begründete die Mengenlehre, zeigte, dass es mehr reelle Zahlen als algebraische Zahlen gibt, und er formulierte das Kontinuumsproblem, das nach wie vor eine der treibenden Kräfte mengentheoretischer Forschung ist.

Gödels bahnbrechende Arbeiten zur Vollständigkeit des Logikkalküls, der Unvollständigkeit der Arithmetik und der relativen Konsistenz der Kontinuumshypothese machen ihn zum Pionier der Teilgebiete der heutigen mathematischen Logik: Berechenbarkeitstheorie, Beweistheorie, Modelltheorie und Mengenlehre.

Georg Cantor, ca. 1894.
Kurt Gödel

Heinrich Scholz.
Heinrich Scholz gründete das Institut für Mathematische Logik und Grundlagenforschung. Zuvor hatte er einen Lehrstuhl für Philosophie inne, wurde dann aber fasziniert von der mathematischen Logik.


Der Nachlass von Heinrich Scholz ist hier in Form eines Wikis digital aufbereitet. Für diese Arbeit bedanken wir uns an dieser Stelle herzlich bei Arne Höring, Tim Humernbrum, Esther Sundermann, Immo Wessel-Terharn und Saskia Stahl.
Mehr zur Geschichte des Instituts gibt es hier.

Quellennachweis: Das Bild von Cantor wurde uns freundlicherweise von dem Universitätsarchiv Halle zur Verfügung gestellt. Signatur UA Halle:Rep. 40.
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