Übungen zu mathematischen Modellen im Sommersemester 2011
| Vorlesung: | Dienstags, 12.00 - 14.00, M6 Donnerstags, 12.00 - 14.00, M6 |
| Dozent: | PD Dr. Volkert Paulsen |
| KommVV: | Eintrag
der Vorlesung im kommentierten Vorlesungsverzeichnis Eintrag der Übung im kommentierten Vorlesungsverzeichnis |
Beschreibung
Die Vorlesung Mathematische Modelle richtet sich an Masters-und Diplomstudenten, die im Bachelorstudium zumindest die Vorlesung Wahrscheinlichkeitstheorie besucht haben. Sie kann als ein Bestandteil sowohl des Moduls W.theorie und ihre Anwendungen II als auch des Moduls ausgewählte Kapitel der W.theorie gewählt werden. Die Vorlesung ist geeignet, um auf eine Mastersarbeit im Bereich Finanzmathematik vorzubereiten. Falls gewünscht können im Anschluss Themen vergeben werden, die eine frühzeitige Einarbeitung ermöglichen.Inhaltlich wird am Anfang ein Überblick über die wichtigsten Fakten der stochastischen Analysis gegeben. Darauf aufbauend werden dann die wichtigsten Modelle der Finanzmathematik vorgestellt und analysiert. Beginnend mit dem klassichen Black-Scholes Modell wird dies verallgemeinert für zufällige Koeffizienten und schließlich die realitätsnäheren stochastischen Volatilitätsmodelle betrachtet zur Bewertung von Derivaten in Aktienmärkten. Ein Schwerpunkt wird die Modellierung von Rentenmärkten sein. Beginnend mit short rate Modellen wird nach einem kurzen Abstecher über das HJM Modell ausführlicher das für die Praxis wichtige Libor Markt Modell analysiert.
Falls danach noch Zeit ist, wird gezeigt, wie die Modelle um eine Sprungkomponente erweitert werden können.
Übungsbetrieb
| Übungen | Mittwochs, 12-14 Uhr, M6 |
| Abgabe der Übungszettel | Dienstags bis spätestens 11 Uhr, Briefkasten 43, Abgabe in Zweiergruppen |
| Übungszettel | Blatt 01 Blatt 02 Blatt 03 Blatt 04 Blatt 05 Blatt 06 Blatt 07 |
| Blatt 08 Blatt 09 Blatt 10 Blatt 11 Blatt 12 | |
| Material | Berechnung von Optionspreisen über den PDE-Ansatz im
Black-Scholes Modell mit Matlab: Plain Vanilla Call Capped Power Call Vergleich PDE-Ansatz/BS-Formel Erläuterung |
Leistungsnachweis
Mastersstudenten können die Vorlesung im Rahmen eines der Spezialisierungsmodule Wahrscheinlichkeitstheorie und Ihre Anwendungen II bzw. Ausgewählte Kapitel der Wahrscheinlichkeitstheorie anrechnen lassen.Eine Prüfungsleistung kann erbracht werden durch eine erfolgreiche Teilnahme an den Übungen ( 40 % der erreichbaren Punkte ) sowie das Bestehen einer mündlichen Prüfung. Die Note der mündlichen Prüfung bestimmt die Note des Moduls.
Alternativ kann die Vorlesung für ein Ergänzungsmodul genutzt werden. Für die Prüfungsleistung ist dann nur eine mündliche Prüfung notwendig.
Diplomstudenten, die einen Leistungsnachweis erhalten wollen, müssen erfolgreich an den Übungen teilnehmen und dabei 40% der erreichbaren Punkte erzielen.
Bei Fragen zu dieser
Seite oder zu den Übungen wenden Sie sich bitte an Tamino Meyhöfer
Letzte Änderung am 29.06.11
Letzte Änderung am 29.06.11
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