Arbeitsgruppe Prof. Dr. Winfried Scharlau




Prof. Dr. Winfried Scharlau



Scharife

120 Seiten paperback, Preis: 7,50 Euro zzgl. Versandkosten; Bestellung per e-mail.
Das arabisch-afrikanisch-indische Völkergemisch Sansibars um die Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Hintergrund dieser Erzählung. Die Hauptpersonen sind der reiche Kaufmann Salim und seine Tochter Scharife. Beide sind Außenseiter in der vielfältigen und bunten Gesellschaft, in der sie leben. Salim ist an den exakten Wissenschaften interessiert, Scharife zeigt schon als kleines Kind die wunderbare Fähigkeit, Sprache um Sprache mühelos zu erlernen. Der unausweichliche Konflikt zwischen einer konservativen und ganz unintellektuellen Gesellschaft und dem wissbegierigen, fragenden und lernenden Einzelnen ist das Thema des Buches. In der Person Salims wird dieser Konflikt nur angedeutet, in der Person Scharifes, der als Mädchen und junger Frau noch weniger Möglichkeiten offen stehen, bricht er viel schärfer auf. In der beharrenden Gesellschaft ihrer Heimat hätte sie eigentlich keine Chance, ihre Begabung zu entwickeln, doch ihr Vater und die Lehrerin Azze unterstützen sie. Wegen ihrer Fähigkeit, mit jedermann reden zu können, stünde die ganze Welt der kleinen Scharife offen, doch wird sie sich jemals aus der idyllischen, aber beschränkten Welt Sansibars lösen können?





Bernd Mümken (mumken@math.uni-muenster.de)